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künstlerische forschung




Neben meiner praktischen künstlerischen Arbeit bin ich im Bereich künstlerische Forschung tätig, wobei ich diese nicht in einem naturwissenschaftlich-verengten, sondern im weiteren Sinn eines forschenden Interesses verstehe, wie es unterschiedliche Bereiche kennzeichnen kann, so auch das Feld der Künste. Einsichten und Erkenntnisse, die im künstlerischen Arbeiten gewonnen werden zu verbalisieren, sie schriftlich festzuhalten oder sie theoretisch auszubauen und mit Erkenntnissen anderer Bereiche zu kontextualisieren erscheint mir nicht als "art-fremd", sondern vielmehr als natürliche Verlängerung meines praktischen künstlerischen Arbeitens. (Oder anders gesagt: mein Ansatz positioniert sich jenseits einer klassischen Unterscheidung in Theorie und Praxis.)

Konkret bewegt sich meine forschende Tätigkeit im Spannungsfeld von Bildender Kunst, Philosophie und Architekturtheorie/Stadtforschung. Insbesondere befasse ich mich mit der Erforschung der alltäglichen Wahrnehmung und Wirkungsweise (gebauter) menschlicher Umwelten, wobei der Begriff aisthesis - altgriech. "sinnliche Erkenntnis" - eine zentrale Rolle spielt. Das Spektrum reicht von einer Auseinandersetzung mit philosophisch-theoretischen Grundlagen bis zu konkreten empirischen Einzeluntersuchungen. Dies kommt insbesondere in meinen Entwürfen für "Kunst im öffentlichen Raum" zum Ausdruck. Eindrücke meiner textbasierten Arbeit vermitteln die Rubriken "Interview" und "Texte von...". Experimentelle Versuche an der Schnittstelle von Wort und Bild finden sich unter den Titeln "DeInstallation", "Grenzen und Übertritte" und "Leerraum". Nähere Informationen zu meiner aktuellen Buchveröffentlichung gibt die folgende Webseite des transcript-Verlags:

www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3667-3/aisthetik-der-gebauten-menschlichen-umwelt